Füllungen
Die Wahl der Füllung einer Hochzeitstorte hängt an mehreren Faktoren:„Verträgt“ sich die Füllung mit der gewünschten Form der Hochzeitstorte? Denn wenn es sich um eine selbstragende Torte handelt, wäre zum Beispiel eine Sahnetorte als Grundgerüst nicht ratsam. Lieber hier einen festeren, trockneren Kuchen wählen und dann in der ober(st)en Etage eine Sahnefüllung.
Was schmeckt einem selbst am Besten? Da es unendlich viele Kuchenvariationen gibt, sollte man sich auf die beschränken, die man selbst kennt und gerne isst. Bei größeren und mehrstöckigen Hochzeitstorten kann man ja auch mehrere kombinieren.
Ist die Füllung der Jahreszeit angemessen? Gerade im Sommer bei über 30 Grad kann es problematisch bei Sahnetorten werden. Auch sind schwere Cremetorten nicht unbedingt passend für den Hochsommer.
Aber hier kann der Konditor mit seiner ganzen Erfahrung hilfreich zur Seite stehen.
Die beliebtesten Füllungen für Hochzeitstorten
Hier weicht der Geschmack nicht von der alltäglichen Kuchenliebe ab, so dass man häufig eine Herren- oder Sachertorte findet, ebenso wie die Schwarzwälder-Kirsch.
Generell sind Sahne- und Cremetorten in den verschiedensten Ausprägungen beliebt.
Beispiele hierfür:
Die Punschtorte, bei der süße Biskuitböden mit Rum getränkt und mit Marzipan und Aprikosekonfitüre bestrichen werden
Der englische Hochzeitkuchen: ein einfacher Rührkuchen mit Mandeln, Rosinen, Korinthen, Orangeat und Zitronat
Prinzregententorte: dünne Biskuitböden mit Buttercreme sowie Früchten
Alkoholfreie Füllungen gehören in jede Hochzeitstorte
Da sich normalerweise unter den Gästen auch Kinder, Autofahrer oder Alkohol ablehnende Personen befinden, ist es angebracht, dass man zumindest einen Teil der Hochzeitstorte bzw. eine Füllung ohne Alkohol anbietet.
Hier bietet es sich an, dass bei Torten mit Alkohol eine Etagere alkoholfrei gebacken wird.
Tipp: am besten lässt man sich vom Konditor eine Zutatenliste geben, so dass man auf Nachfrage, z.B. von Allergikern, angeben kann, was alles in der Hochzeitstore verbacken wurde bzw. welche Etagere frei von entsprechend problematischen Lebensmitteln ist.